Die Nächte des Ramadan

Die Nächte des Ramadan

Auf jeden Tag im Monat Ramadan folgt nach Sonnenuntergang das Fastenbrechen. Medial begleitet oder einfach nur gut nachbarschaftlich beteiligen sich immer mehr Nichtmuslime an der gemeinschaftlichen Tradition ihrer islamisch geprägten Mitbürger. Weltweit ist der Ramadan ein willkommener Anlass für kulturelle Veranstaltungen. In Berlin finden Die Nächte des Ramadan bereits zum zehnten Mal statt.  Das Format „hat sich zu einem stadtweiten Ort des Austauschs und der Begegnung entwickelt, das durch Kunst und Kultur Brücken über regionale, kulturelle oder religiöse Grenzen hinaus schlägt.“

Auch wenn die Nächte des Ramadan in Berlin überwiegend bereits vor Sonnenuntergang beginnen, so ermöglichen sie doch Begegnungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen. Beiden Gruppen eröffnen sich Einblicke in die Vielfalt muslimisch geprägter Kulturen und der gemeinsame Austausch darüber. Das Kulturfest endet am 23. Juni mit Veranstaltungen auf dem Strassenfest 48 Stunden Neukölln sowie abschließend mit dem neuentwickelten Format Joined Female Forces.

Programm und Informationen: www.naechtedesramadan.de

 

Woher kommt der Ramadan (3) – Fasten im Hadith

Woher kommt der Ramadan (3) – Fasten im Hadith

Die nicht immer unumstrittenen Übersetzungen der Sammlungen gewähren zumindest einen Einblick in die Struktur der Überlieferungen. In sunnitischen Kreisen steht die Sammlung authentischer (arab. sahih) Hadithe von al-Bukhari (810 – 870) mit an erster Stelle. Seine thematisch geordnete Kompilation widmet sich im 30. Abschnitt (kitab) dem Fasten.   Mehr lesen

Woher kommt der Ramadan (2) – Fasten im Koran

Woher kommt der Ramadan (2) – Fasten im Koran

Unter der Aufsicht des Kalifen Uthman, des dritten Nachfolgers des Propheten, erfolgte im Jahr 651 die Redaktion einer erstmalig standardisierten Version des verschriftlichten Korans, von dem sofort Kopien für die Zentren des sich weiterhin rasant ausbreitenden Reiches angefertigt wurden. Die Vereinheitlichung war stets umstritten und ging mit der Vernichtung davon abweichender Versionen einher. Erst im 10. Jahrhundert kamen diakritische Zeichen zur Unterscheidung gleich aussehender Konsonanten und ihrer Vokalisation hinzu. Der Koran – wie er uns heute vorliegt – geht auf die Ausgabe der ägyptischen Al-Azhar Universität aus dem Jahr 1924 zurück. Mehr lesen

Fasten im Ramadan – tagsüber hungern und nachts sinnlose Völlerei?

Fasten im Ramadan – tagsüber hungern und nachts sinnlose Völlerei?

Der Ramadan steht wieder einmal bevor – in Deutschland beginnt er am 18. Juni – und nahezu 2 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt fasten dann 30 Tage lang. D.h. sie enthalten sich tagsüber jeglichen Essens oder Trinkens. Auch sexuelle Aktivitäten und andere Genüsse wie Rauchen sind in dieser Zeit untersagt. Manche Muslime legen das Fastengebot derartig streng aus, dass sie tagsüber nicht einmal mehr reden. Mehr lesen

Woher kommt der Ramadan?

Woher kommt der Ramadan?

Der Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders, in dem das koranisch vorgeschriebene Fasten stattfindet. Die Fastenzeit beginnt für die weltweit bald zwei Milliarden Muslime mit der Sichtung der neuen Mondsichel und endet nach deren Wiederkehr. Woher stammt der Begriff und worauf geht das Fasten zurück? Wie wird das Fasten umgesetzt und gibt es Veränderungen in der über 1400-jährigen Geschichte dieser islamischen Praxis? Mehr lesen

Ramadan karim – Ein ganz gewöhnlicher Tag im Fastenmonat

Ramadan karim – Ein ganz gewöhnlicher Tag im Fastenmonat

Es ist 4:30 Uhr. Schlaftrunken hangele ich mich die Treppe von meinem Hochbett hinunter, schlüpfe in den Morgenmantel, schleiche ins Bad. Katzenwäsche. Mir ist kalt und ich bekomme die Augen noch gar nicht richtig auf. Geschlafen habe ich etwa vier Stunden. Das ist normal im Ramadan. Da gibt es eben einen ganz anderen Tagesablauf. Mehr lesen